Psychologie to go!

Psychologie to go!

Woran erkenne ich einen Narzissten? Was steckt hinter Schlafstörungen? Wie werde ich selbstsicherer? Und was kann ich in einer Panikattacke tun? Jeden Sonntag nehmen die Psychotherapeutin Franca Cerutti und der Psychiater Christian Weiss ihre Hörerinnen und Hörer mit in die spannende Welt der Psychologie. Sie greifen auf, was Menschen wirklich bewegt – Beziehungen, Stress, Eifersucht, Krisen – und verbinden dabei Perspektiven, die selten zusammenfinden: Frau und Mann, Psychologin und Arzt, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie, Eule und Lerche. Unterhaltsam, erfrischend direkt und ganz ohne Fachchinesisch. Mal pragmatische Impulse für den Alltag, mal fesselnde Lebensgeschichten – und immer mit überraschenden Aha-Momenten. Wenn du dich und die Welt ein Stück besser verstehen willst, ist »Psychologie to go!« für dich. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Episode's summary

Dieser Podcast-Teil beleuchtet die komplexen und widersprüchlichen persönlichen Beziehungen von Alfred Nobel, insbesondere seine Begegnung mit Bertha von Suttner sowie seine abwertende Beziehung zu Sophie Hess. Die Sprecher analysieren Nobels psychologische Hintergründe, sein tiefes Selbstbild geprägt von Zynismus und der Angst vor dem lebendigen Begrabenwerden. Zudem wird die Entstehung der Nobelpreise thematisiert, die durch einen irrtümlichen Nachruf als „Kaufmann des Todes“ angestoßen wurde. Die Episode schließt mit einer Reflexion über Nobels Vermächtnis und die Ambivalenz zwischen seiner Rolle als Waffenproduzent und seinem bleibenden Beitrag zum Wohle der Menschheit.

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Highlights

Ihr gegenüber. Also auch er bezeichnet sie als dumm, ihr Gehend als mikroskopisch.

00:07:02 · Hier wird die extreme Abwertung verdeutlicht, die Nobel in seinen Briefen an Sophie Hess übte.

Alfred Nobel ist ein erbärmliches Halbwesen. Er hätte bei seinem schreienden Eintritt ins Leben von einem menschenfreundlichen Arzt erstickt werden sollen.

00:16:10 · Dies zeigt die tiefe Selbstverachtung, die Nobel in einem Schreiben an seinen Bruder zum Ausdruck brachte.

Der Kaufmann des Todes ist tot, er liest einen Nachruf auf sich selbst, weil die Zeitung die Nobelbrüder verwechselt hat.

00:24:30 · Es wird geschildert, wie eine Verwechslung in der Presse Alfred Nobel fälschlicherweise als Waffenhändler darstellte.

der Preis soll jeweils an die Person gehen, die in dieser Sparte der Menschheit den größten Nutzen gebracht hat.

00:37:01 · Dies beschreibt das ursprüngliche Kriterium für die Vergabe der Nobelpreise im schwedischen Original.

Er sei ein Denker und ein Dichter gewesen, ein bitterer und ein guter Mensch, unglücklich und heiter, mit herrlichen Höhenflügen und bösem Argwohn.

00:42:18 · Ein Zitat von Bertha von Suttner, das die komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit Alfred Nobels zusammenfasst.

Episodes

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Späte Liebe, früher Nachruf - Alfred Nobel Teil 2

Dieser Podcast-Teil beleuchtet die komplexen und widersprüchlichen persönlichen Beziehungen von Alfred Nobel, insbesondere seine Begegnung mit Bertha von Suttner sowie seine abwertende Beziehung zu Sophie Hess. Die Sprecher analysieren Nobels psychologische Hintergründe, sein tiefes Selbstbild geprägt von Zynismus und der Angst vor dem lebendigen Begrabenwerden. Zudem wird die Entstehung der Nobelpreise thematisiert, die durch einen irrtümlichen Nachruf als „Kaufmann des Todes“ angestoßen wurde. Die Episode schließt mit einer Reflexion über Nobels Vermächtnis und die Ambivalenz zwischen seiner Rolle als Waffenproduzent und seinem bleibenden Beitrag zum Wohle der Menschheit.

18 Oct 2026
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Eine rätselhafte Mischung - Alfred Nobel Teil 1

In dieser Folge von 'Psychologie to go' beleuchten die Moderatoren die Biografie von Alfred Nobel. Die Episode beginnt mit einer Betrachtung der Goldwater-Regel und Nobels schwieriger Kindheit, geprägt durch den sozialen Aufstieg seiner Familie und die psychologischen Folgen von Vaterabwesenheit. Es wird die Jugend Nobels thematisiert, dessen Charakter zwischen wissenschaftlicher Intellektualität und poetischer Melancholie gespalten war. Abschließend werden die tragischen Ereignisse rund um den Tod seines Bruders bei einem Laborunfall sowie Nobels entscheidender wissenschaftlicher Durchbruch durch die Erfindung des Dynamits besprochen.

11 Oct 2026
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4 1/2 Tipps gegen Angst in sozialen Situationen

Die Moderatoren Franka und Christian befassen sich in dieser Folge mit den psychologischen Hintergründen sozialer Ängste, dem Konzept des verzerrten Selbstbilds und der Dynamik von Sicherheitsverhalten. Sie erläutern, wie die Fokussierung auf das eigene Innenleben die Angst eher aufrechterhält und bieten praktische Strategien zur Bewältigung an. Die Episode behandelt zudem Methoden wie gezielte Exposition durch absichtliche Fehler sowie den Perspektivwechsel bei belastenden Kindheitserinnerungen. Abschließend werden konkrete Tipps gegen soziale Ängste zusammengefasst und die Wirksamkeit von Psychopharmaka kritisch hinterfragt.

04 Oct 2026
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Freundschaften - vom Finden, Verlieren und Retten

In dieser Folge von Psychologie to go thematisiert Christian Weiß die Dynamik von Freundschaften, deren Verlust durch veränderte Lebensumstände und die Schwierigkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Er erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Dunbar-Modell der sozialen Schichten sowie die Bedeutung kleiner Gesten zur Aufrechterhaltung von Kontakten. Zudem beleuchtet die Episode die Psychologie von Beziehungen, den Unterschied zwischen stabilen Familienbanden und fragileren Freundschaften sowie die Auswirkungen ambivalenter Beziehungen auf den Blutdruck. Es werden Strategien zur Beziehungsanbahnung wie der Ben Franklin-Effekt und die Bedeutung flüchtiger sozialer Interaktionen im Alltag vorgestellt.

27 Sep 2026
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Geteiltes Leid ist halbes Leid? - Wie Co-Regulation funktioniert

In dieser Episode wird das Konzept der Co-Regulation beleuchtet und wie Menschen – von Säuglingen bis hin zu Erwachsenen – ihre emotionalen Zustände durch Interaktion beeinflussen. Die Moderatorinnen erläutern den Unterschied zwischen hilfreicher Regulation, dem Risiko der Co-Disregulation sowie der Bedeutung von Unterstützung in der Kindheit für eine gesunde spätere Selbstregulation. Zudem wird die Dynamik der Co-Regulation in Beziehungen thematisiert, wobei der Rosenthal-Effekt und die Gefahr starrer Rollenmuster im Fokus stehen. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit von Transparenz und dem Abfragen von Kapazitäten, um eine gesunde, wechselseitige Regulation zu ermöglichen.

20 Sep 2026